Würmer (Innere Parasiten)

Menschen und auch Hunde können von Würmern und anderen Parasiten, die im Körperinneren leben, befallen werden. Sie können unter Umständen den Organismus soweit schwächen, dass auch andere gesundheitliche Probleme auftreten können.

Die häufigsten Wurmarten:

Rundwurm: lebt in Eingeweiden, kommt häufig vor und ist auf den Menschen übertragbar.

Hakenwurm: hat Zähne, mit denen er sich in den Innereien festbeißt. Da er bis zu sechs mal am Tag seine "Stelle" wechselt, verliert der Hund jedes Mal etwas Blut (Blut im Stuhl, Eisenmangel). Ist auf den Menschen übertragbar.

Bandwürmer: werden durch Flöhe auf Mensch oder Hund übertragen. Für Hunde nicht lebensgefährlich, aber Menschen können eine schwere Lebererkrankung bekommen.

Herzwürmer: werden durch Mücken übertragen. Hunde sollten jedes halbe Jahr gegen sie behandelt werden.

Behandlung:

Wurmkuren vom Tierarzt

Vorbeugung

Hund von anderem Tierkot fernhalten

Schafweiden meiden

Igel-, Mäuse- und Rattenjagd unterbinden

Waldbeeren und tiefhängendes Obst nicht "unbehandelt" fressen lassen (mind. eine halbe Stunde wässern oder für  30 Minuten bei 50 �C im Backofen)

Prophylaktische Wurmkuren alle drei Monate oder Kotuntersuchungen machen lassen. Wurmkuren wirken nur einmal und nicht dauerhaft, Hund kann sich also am nächsten Tag wieder neu infizieren.

Alle zwei Monate eine kleine Dose Sauerkraut mit ins Futter geben

Knoblauch oder Möhrengrieß ins Futter mengen (wirkt wurmabweisend)