Knochenbrüche

Man unterscheidet zwei Arten von Frakturen. Einmal die geschlossene Fraktur, bei der der Knochen gebrochen ist, aber die Haut nicht verletzt ist. Und die offene Fraktur, bei der die Haut verletzt ist und der gebrochene Knochen teilweise herausschaut.

Erkennen:
Unsichere Anzeichen: Schmerzen, der Hund kann nicht auftreten, Bewegungsunfähigkeit, Schwellung.
Sichere Anzeichen: offener Bruch, Stufenbildung, abnorme Stellung, abnorme Beweglichkeit.

Maßnahmen allgemein:
Erste-Hilfe Maßnahmen sind leider nur an Frakturen im Beinbereich möglich. Ansonsten den Hund nicht bewegen, den Bruch soweit es geht ruhig stellen, nicht selber daran herumziehen und zum Tierarzt fahren.

Bruch eines Laufes:
Den gesamten Lauf bis über die beiden nächsten Glieder mit Polsterwatte polstern. Diese mit einem Verband fixieren und einer Bandage fest umwickeln, so dass sich die Bandage zusammenzieht und den Lauf damit stabilisiert.

Bruch der Wirbelsäule:
Der Hund kann oft die Beine nicht bewegen und reagiert nicht auf Schmerzreize. Den Hund möglichst nicht bewegen, eventuell ein Brett unter den Hund schieben, damit er beim Transport zum Tierarzt nicht "durchhängt".

Beckenbruch:
Der Hund kann nicht auf den Hinterläufen stehen oder bewegt sich sehr vorsichtig und staksig. Nicht bewegen, auch hier schonender Transport eventuell mit Brett zum Tierarzt.

Rippenbruch:
Atemnot und Schwellungen im Rippenbereich. Immer auf die verletzte Seite legen, damit der Hund mit der gesunden Seite vernünftig nach oben weiter atmen kann.

Gesichtsschädelbruch:
Blutungen nach innen und außen. Die Atemwege freihalten und schnell zum Tierarzt!